KANT IN THE CLASSROOM     Materials to aid the study of Kant’s lectures

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Kant’s Life
[… in Words]
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Summary Table of the Lists in Borowski, Minden, and Clasen

Borowski [1804] Minden [1868] Clasen [1924] Icon

A portrait of him, engraved by Schleuen from Becker’s drawing....

[I]

Kant’s Portrait von Becker, in Oel gemalt, (H. 23 Z. – Br. 17 Z.); gegenwärtig im Besitz des Herrn Settnick in Königsberg. Dieses Bild war Eigenthum Kant’́s und Herr Meier (welcher das Kant’sche Haus in der Prinzessinstrasse nach dessen Tode kaufte) erstand selbiges auf der Auction.

2

Gemälde von Becker, I. Um 1768. Königsberg i. Pr. Kantzimmer, Größe: 46:60 cm.

A portrait of him, engraved by Schleuen from Becker’s drawing, is presented in the 20th volume of the Allg. deutschen Bibliothek.

1

Immanuel Kant. – Schleuen fec. (H. 5 Z. 2 L. – Br. 3 Z. 2 L.) Medaillonform, auf einem Fuss ruhend.

Einige Jahre später malte Becker für den Buchhändler Kanter nochmals ein Portrait Kant’s, in gleicher Auffassung und Grösse des vorher geschilderten. [...] Das Bildniss trägt die Unterschrift: Immanuel Kant geb. d. 22ten April 1724, wohnte bei Buchhändler Kanter von 1766 bis 1769, wurde für dessen Laden gemalt im August 1768 vom Portraitmaler Becker, starb 1804 d. 12ten Februar. Selbiges (von Rosenfelder restaurirt) befindet sich im Besitz des Buchhändler Gräfe, dessen Geschäftslokal es seit einer Reihe von Jahren zur Zierde gereicht.

4

Gemälde von Becker, II. 1768. Buchhandlung Gräfe & Unzer Königsberg. Größe: 46: 59. Tafel 3.

[II]

Lowe war besonders als Miniatur-Maler von Bedeutung, und als er 1784 über Königsberg zurückkehrte, malte er in dieser Manier das Bild Imman. Kant’s. Indessen bedauerte es der Philosoph, ihm einige Sitzungen gewährt zu haben, da das Bild nicht nach seinen Wünschen ausfiel. Dennoch wurde selbiges mehrmals gestochen. (s. Kant’s Werke XI. II. S. 205. Auf dem Bilde: L. ad vivum pinxit 1784. In der „Allgemeinen Preuss. Personal-Chronik“. Berlin, 20. Decbr. 1820 nach ihm der Kupferstich von Clar).

2

Immanuel Kant – M. S. Lowe pinx. – C. Townley sculp. 1789 nat. d. 22. April 1724. Primus a rebus occultis, et ab ipsa natura involutis, in quibus omnes ante eum Philosophi, occupati fuerunt, avocavit Philosophiam, et ad vitam communem adduxit; coelestia autem procul a cognitione nostra esse, censuit. Cic. Quaest. acad. L. 1. C. 4. Dem Herrn Geh. Kr. Rath Hippel zugeeignet von M. S. Lowe. Im Verlag der Königl. Hoffkupferstich Officin. Medaillonform. – (Diamet: 3 Z.)

7

C. Townley, Stich nach Lowes Miniatur von 1784. 2 Zustände: vor der Schrift und mit der Schrift. Gedruckt von der Königl. Hofkupferstich Officin. Oval. Bildgröße: 7,6:8,3 cm. Tafel 5.

Later [1789] his picture will appear in volume 39 of the new Bibliothek d. schön. Wiss.,....

3

Immanuel Kant. – Lowe pinxit. - Liebe sc. Medaillonform mit Ecken (H. 5 Z. 1 L. - Br. 3 Z. 1 L.).

In der Allgemeinen Preuss. Personal-Chronik. Berlin, 20. Decbr. 1820 nach [Lowe] der Kupferstich von Clar).

-

... from the painting by Schnorr ...

[III] 10

Zeichnung von Veit Hans Schnorr von Carolsfeld. 1789. Dresden, Kupferstichkabinett. Gr.: 11.8 x 7cm. Tafel 7.

Another engraving, in folio, from the painting by Schnorr, was done by Bause, as part of a group of famous scholars, but this was not as well-executed as those who knew him personally would have liked.

4

“(4) Immanuel Kant. – V. H. F. Schnorr del. – J. F. Bause sculp. 1791. Zu finden in Leipzig bey Bause. Medaillonform mit Ecken. – (H. 9 Z. 2 L. – Br. 6 Z. 3 L.) Dieses Portrait Kant’s ist in künstlerischer Beziehung unzweifelhaft als das beste zu bezeichnen.

5

Kant..Ms.– C. L. N. 809. (H. 4 Z. 6 L. – Br. 9 Z. 3 L.)

6

Immanuel Kant. – Holzschnitt. (H. 3 Z. – Br. 2 Z. 6 L.)

7

*Immanuel Kant. – Stahlstich (aus der „Borussia“). (H. 5 Z. – Br. 3 Z. 5 L.)

8

*Kant. – Stahlstich (aus der „Walhalla“ Nr. 36). Nach dem Leben. (H. 5 Z. – Br. 4 Z.)

9

*Immanuel Kant / Geb. am 22ten April 1724. / Gest. am 12ten Februar 1804. / Steindruck von F. W. Wenig. – Quedlinburg u. Leipzig. Verlag von Gottfr. Basse. (H. 4 Z. 2 L. – Br. 3 Z. 2 L.)

10

*Im. Kant, gemalt von Schnorr, - gezeichnet und gestochen von Rosmäsler in Dresden 1822. (H. 8 Z. 4 L. – Br. 6 Z. 4 L.)

[IV]

Als Original ist ferner das Oelgemälde von Döbler in der „Todtenkopf- Loge“ zu bezeichnen, dessen Copie die Kant-Gesellschaft in Königsberg besitzt und von welchem die nachfolgenden beiden Stiche:

12

Gemälde von Döbler. 1791, Königsberg, Totenkopfloge. Größe: 28.5 x 33 cm. Tafel 9.

... dessen Copie die Kant-Gesellschaft in Königsberg besitzt und von welchem die nachfolgenden beiden Stiche:

-
11

Nach Stobbe gestochen von Carl Barth. Medaillonform, (Diamet. 4 Z. 4 L.) (Darunter Facsimile Kant’s): Religion ist Erkenntnis aller Pflicht als Göttliche Gebote Sie geht also vor dem Glaube an das Dasein Gottes vorher und die Moral führt zur Theologie in practischer Absicht ob sie zwar in theoretischer Rücksicht problematisch ist und bleibt (1793) / Immanuel Kant (1791).

12

Immanuel Kant, - gemalt von Döbler, - gestochen v. J. L. Raab. Verlag v. Breitkopf & Härtel in Leipzig. – Druck v. F. A. Brockhaus. (H. 5 Z. 6 L. – Br. 4 Z. 9 L.)

He was just painted by Werner [Vernet]...

[V]

Vernet ... gehörte zu den „reisenden“ Künstlern, welche in damaliger Zeit zuwweilen Königsberg besuchten. Sein Weg führte ihn nach Russland, von wo er alsbald ganz mittellos hierher zurückkehrte und – ausser Kant – den Geh.-Rath Grube, Jester, Elsner und Mangelsdorf (dessen Bildniss später von L. Wagner gestochen wurde) malte. – Vernet war ein Schüler der Anna Dorothea Terbusch geb. Lischewska († 1782) und starb in jugendlichem Alter zu Königsberg.

13

Miniaturen von Vernet. 1792. 1. Exemplar der Altertumsgesellschaft Prussia, Königsberg, Kantzimmer. Größe mit gemaltem Rahmen: 10 x 13 cm. [Tafel 10 — see below: "1795: Vernet"]. 2. Exemplar in Berlin, Kaiser-Friedrich-Museum. Größe: 8 x 10.5 cm. Tafel 11.

13

Immanuel Kant. – Vernet pinx. – J. F. Bolt sc. Berlin 1794. Medaillonform. (Diamet. 3 Z. 4 L.)

He was just painted by Werner [Vernet], and from this a proper engraving will be made for a new journal that Hufeland will bring out.

14

Immanuel Kant. – C. Vernet pinx. – H. Lips sculp. Medaillonform mit Ecken (H. 8 Z. 4 L. – Br. 6 Z.)

15

Immanuel Kant. – Bollinger sc. Zwickau bei Gebr. Schumann (H. 3 Z. 6 L. – Br. 2 Z. 7 L.)

16

Immanuel Kant, Professor der Logik in Königsberg i. Pr., geb. d. 22ten April 1724 in Königsberg, gest. daselbst d. 12ten Februar 1804. Ein tiefer und freier Denker. Königsberg d. 25ten Oct. 1773. I. Kant. Vernet pinx. – Holzschnitt. – Medaillonform (Diamet. 3 Z. 6 L.)

17

I. Kant. – F. Lehmann sc. In Königsberg. (H.5 Z. 6 L. – Br. 3 Z. 6 L.)

18

I. Kant. – Gem. v. C. Wernet. – Stahlstich v. Carl Mayer in Nbg.) (H. 4 Z. 4 L. – Br. 3 Z. 4 L.)

19

*Immanuel Kant. C. Wernet pinx. – L. C. Claassens sculp. (H. 4 Z. 2 L. – Br. 3 Z.2 L.)

20

*I. Kant. – Pauli sculp. Medaillonform (Diamet. 2 Z. 6 L.)

21

*Kant. – 1724-1804. (H. 2 Z. 4 L. – Br. 2 Z. 2 L.)

[VI]

Puttrich zeichnete die Figur Kant´s in Silhouettenform, wie er auf einem Spaziergange - entblössten Hauptes - einherschreitet, in der Linken Hut und Stock haltend. Berger in Berlin fertigte danach den folgenden Kupferstich in lavirter Manier, welcher im November 1798 bei Unzer erschienen ist. [29-30]

17

Zeichnung von Puttrich. Vor 1798. Königsberg, Alter tumsgesellschaft Prussia, Kantzimmer. Blattgröße: 14: 21 cm. Ein zweites Exemplar von ungefähr gleicher Größe im Besitze von Prof. Dr. Baesecke, Halle. Nach der Zeichnung wurde 1798 ein Stich in Punktiermanier angefertigt, der bei Unzer in Königsberg erschien. Tafel 16.

22

Kant, geb. d. 22ten April 1724, - gest. d. 12ten Febr. 1804. (H. 6 Z. 9 L. – Br. 3 Z. 9 L.)

[VII]

„Die Figur Emanuel Kant’s, wie er für seine Tischgenossen den Senf zubereitet, gezeichnet von dem Bildhauer Hagemann, zur Zeit er dessen Büste modellirt, im J. 1801“. Vorstehende Unterschrift (von Kant’s eigener Hand) führt eine Federzeichnung, welche im Besitz des Herrn Knorre in Königsberg, dessen Vater dieselbe von Hagemann zum Geschenk erhalten hatte. Die Zeichnung (H. 3 Z.), welche Kant in gebückter Stellung, den Senfs) für eine Mahlzeit zubereitend, darstellt, wurde von Hagemann, als Kant ihn einmal zu sich zu Tische eingeladen hatte, entworfen und muss füglich als ein Scherz betrachtet werden. Die kleine Skizze ist mit einer gewissen Meisterschaft ausgeführt und giebt in wenigen Strichen das Characteristische der Figur Kant’s wieder. Mit keinem besonderen Glück hat hienach Bils das folgende Bild entworfen und lithographirt, welches Kant stehend und an einem Pulte lesend, darstellt. Die übertrieben gebückte Stellung, welche dem Oberkörper zuertheilt ist, hat etwas Unnatürliches und wird keineswegs durch die Höhe des Pultes gerechtfertigt.

19

Zeichnung von Fr. Hagemann, 1801. Königsberg, Gesellschaft der Freunde Kants. Blattgröße: 9: 16 cm, Höhe der Zeichnung: 8 cm. Abb. im Text, S. 27.

23

Emanuel Kant. – Nach einer Orig.-Skizze gez. u. lith. v. Bils. Königsberg bei Voigt & Fernitz. Geb. den 22ten April 1723, gest. d. 12ten Febr. 1804. ‘Freytag (Uebermorgen, den 22ten) trete ich mein 80stes Jahr an, wozu mich meine gütigen Freunde gütigst aufnehmen wollen. I. K.’ (Facsimile aus Kant’s Tagebuch).

24

Immanuel Kant. – Meno Haas s. Berlin 1799. Medaillonform. (Diamet. 2 Z. 6 L.). [Titelportr. vor d. „Jahrbücher der preuss. Monarchie“. Jahrg. 1799. 2. Bd. Berlin 8°.]

15

Stich von Meno Haas nach einer Zeichnung der Elisabeth von Stägemann. Um 1796. Titelporträt von Jahrbücher der preußischen Monarchie. Jahrg. 1799. Bd. 2. Bildgröße: 7 x 8.5 cm. Tafel 5.

25

*Imanuel Kant, Professor der Logik und Metaphysik zu Königsberg, daselbst geboren d. 22ten April 1724. in Breslau bei August Schall zu haben. Mattersberger del. A. G. Thilo sc. Breslau 1799. Medaillonform (Diamet. 4 Z. 3 L.)

26

*Kant. – Zeelander sc. (H. 4 Z. 6 L. – Br. 2 Z. 6 L.)

- 1

Zeichnung der Gräfin Carolina, Charlotte, Amalia von Keyserling. Um 1755. Schloß Rautenburg in Ostpreußen. Größe: 25:35 cm. Tafel 1.

- 3

Studie zu den Bildern von Becker. Um 1768. Musiklehrer Alfons von Schoen in Libau (Kurland). Größe: 36:45 cm. Tafel 2.

A highly skilled local artist, Collin, who was worthy of a better fate, has delivered a bust of K. in gypsum, also in earthenware, where one truly sees the most apt likeness.

Noch wäre der plastischen Darstellung Kant’s durch eine Thonpaste resp. einen Zinkguss en medaillon von Richard Collin in Königsberg (Diamet. 2 Z. 1 L.) zu erwähnen, welche im October 1782 angefertigt wurden und zu denen Kant im Juni desselben Jahres gesessen hat, wie es namentlich auf einigen Abdrücken angeführt ist. Diese Pasten wurden von den Zeitgenossen Kant’s für sehr ähnlich gehalten und sind solche nachweisbar von verschiedenen Kupferstechern und neuerdings auch von Rauch benutzt worden.[31]

5

Relief von Paul Heinrich Collin. 1782. Kommt in Wachs, schwarzem, gelbem und weißem Steingut, Zink, Gips und meist in ovaler Medaillonforrn vor. Die Abbildung gibt das Exemplar der Buchhandlung Gräfe & Unzer aus gelblichem Steingut wieder. Höhe der Büste : 4,6 cm. Tafel 4.

- 6

Silhouette aus Hippels Nachlaß. 1784, Königsberg, Stadtbibliothek. Höhe: 6.5 cm. Titelblatt.

- 8

Die Miniaturen von Fr. W. Senewaldt. 1786. 1. Oval. Größe: 9,8: 13,3 cm. Schloß Fürstenstein in Schlesien. Majoratsbibliothek des Fürsten Pleß. 2, Oval. Größe: 10 x 13 cm. Schlobitten in Ostpr. Majoratsbibliothek des Grafen Dohna-Schlobitten. Die

- 9

Zu den Stammbuchsilhouetten von 1788. Two Exemplare: (1) Stammbuch Stein. Besitzer Prof. Dr. Heinrici, Leipzig. Abb. im Text, S. 16. (left) (2) Stammbuch Häbler. Früher bei Dr. Nagler, Elbing. Diese Silhouette tauchte während der Korrektur im Leipziger Antiquitätenhandel auf. Es stellte sich heraus, daß sie von dem 1. Exemplar in Einzelheiten abweicht. Zweifellos ist sie jedoch von derselben Hand, denn sie zeigt in der Umrißführung viele Übereinstimmungen und weicht auch im Gesichtsprofil nicht wesentlich ab. Möglicherweise gehen beide Exemplare auf den gleichen Schnitt zurück und wurden erst nachträglich modifiziert. Abb. im Text, S. 16 (right).

- 11

Gemälde aus dem Dresdener Kunsthandel. Um 1790. Königsbg. i. Pr. Kantzimmer, Gr.: 38 x 53 cm. Tafel 8.

- 14

Büste von Mattersberger. 1795. Mehrere Exemplare in Gips. Abgebildet ist das Exemplar der Staats, und Universitätsbibliothek Königsberg. Tafel 12 und 13.

- 16

Büste von Emanuel Bardou, 1798. Berlin, Kaiser Friedrich-Museum. Tafel 14 und 15.

...Hagemann, Schadow’s student, has since prepared a bust of him.

- 18

Die Büsten von Friedrich Hagemann, 1801. 1. Exemplar: Hamburg, Kunsthalle. 2. Exemplar: Königsberg, Universität. Nach dem Tonmodell von Hagemann meißelte Schadow seine Kantbüste für die Walhalla. Tafel 17 und 18.

- 20

Kopfmaske. Abgeformt von J. Knarre. Königsberg, Staatsarchiv. Tafel 19.

- 21
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For several years the local porcelain factory produced (11) uncommonly graceful vases, on the center of which a raised bust image of Kant was displayed.

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